Aug 31 2012

Nierensteine gehören zu den häufigsten Nierenerkrankungen

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Gerade Menschen, die unter chronischen Harnweginfekten leiden, haben meist auch in späterer Zeit mit sogenannten Nierensteinen zu kämpfen, die oft unmittelbare Folgen dieser chronischen Infekte sein können. Ebenso verantwortlich für Nierensteine können auch Nebenschilddrüsenerkrankungen sein sowie eine zu salzhaltige Ernährung oder eine zu niedrige Flüssigkeitszufuhr und Darmerkrankungen. In der heutigen, oft stressigen Zeit, sind gerade falsche und ungesunde Ernährung und zu wenig Trinken die Ursache unterschiedlichster Symptome und Leiden, die nur dadurch verhindert werden können, dass Menschen ihr Leben umstellen und ihrem Körper wieder die notwendige Konstante im Rahmen der Ernährung und der täglichen Flüssigkeitsaufnahme bieten. Eine Ernährungsberatung kann dabei durchaus hilfreich sein und wird in einigen Fällen auch durch die Krankenkasse unterstützt, so dass es sinnvoll ist, seinen Arzt einmal darauf anzusprechen. Dabei ist zusätzlich zu bedenken, dass für Männer ein weit höheres Risiko besteht, an Nierensteinen zu erkranken.

 

Nierensteine äußern sich beim Betroffenen wie folgt: plötzlich auftretender, dumpfer und stechender Schmerz sowie auch wellenartige Schmerzen, die im Bereich der Nieren auftreten und in Richtung Harnröhre wandern oder ausstrahlen. Häufig werden die Schmerzen auch von Übelkeit begleitet und es kann durchaus auch zu Blut im Urin kommen. Menschen, die diese Symptome an sich bemerken, sollten nicht zögern und einen Arzt aufsuchen. Denn Nierensteine können durchaus effektiv behandelt und entfernt werden – wobei hier nur selten Komplikationen auftreten. Beratung über die Behandlung bieten Haus- und Fachärzte, wo in einem umfassenden Gespräch alle wichtigen Faktoren besprochen werden.

 

Um Nierensteine effektiv zu entfernen, wird zuerst versucht, diese mit der Aufnahme von viel Flüssigkeit auszuschwemmen. Ist dies nicht möglich, kann im Zusammenhang mit einer Blasenspiegelung versucht werden, die Nierensteine herauszuziehen oder auch mit Stoßwellen zu zertrümmern und auf diese Weise zu beseitigen. Bei rechtzeitiger Diagnose der Nierensteine ist in der heutigen Zeit eine OP selten notwendig. Ein Grund mehr nicht zu lange zu warten, bis man sich in die Hände eines Facharztes begibt.

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